Wichtige Hinweise für Ihre Asien-Reise: Gut vorbereitet unterwegs
Visa und Einreisebestimmungen
Die Bestimmungen variieren in Asien extrem. Einige Länder erlauben eine visumfreie Einreise, andere fordern ein "Visa on Arrival" am Flughafen oder ein vorab beantragtes E-Visum. Ihr Reisepass muss in Asien fast immer zwingend noch mindestens sechs Monate über das Abreisedatum hinaus gültig sein.
Gesundheitsvorsorge und Impfungen
Eine Beratung beim Tropenmediziner ist vor Asien-Reisen unerlässlich. Je nach Reiseziel und -art (Stadt vs. Dschungel) sind Impfungen gegen Hepatitis A/B, Typhus oder Tollwut empfehlenswert. Malaria- und Dengue-Mückenschutz ist essenziell. Es gilt die Grundregel der Lebensmittelhygiene: „Boil it, cook it, peel it or forget it“ (Kochen, braten, schälen oder vergessen). Leitungswasser ist meist kein Trinkwasser.
Kommunikation und Erreichbarkeit
In asiatischen Metropolen und Hotels ist schnelles WLAN Standard. Für unterwegs sind lokale SIM-Karten, die oft direkt am Flughafen für wenig Geld erworben werden können, oder eSIMs die beste Lösung. Beachten Sie, dass in Ländern wie China westliche Dienste (WhatsApp, Google, Instagram) blockiert sind und vorab ein VPN installiert werden muss.
Zahlungsmittel und Währungen
Jedes Land hat seine eigene Währung (z. B. Baht, Rupiah, Yen). Während Luxushotels und große Malls Kreditkarten akzeptieren, ist auf Märkten, in Garküchen oder kleineren Geschäften Bargeld nach wie vor das wichtigste Zahlungsmittel. Heben Sie Geld am besten an offiziellen Bankautomaten ab.
Kulturelle Sensibilität
Respekt und Höflichkeit haben in Asien oberste Priorität. Das Gesicht zu wahren – also nicht laut zu werden oder öffentlich Kritik zu üben – ist essenziell. Beim Betreten von Tempeln und oft auch privaten Häusern müssen die Schuhe ausgezogen werden. Kleidung sollte in religiösen Stätten Schultern und Knie bedecken. Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit sind meist tabu.
Sicherheitshinweise
Asien (insbesondere Länder wie Japan, Singapur oder Thailand) gilt für Touristen als sehr sicher. Die größten Gefahrenquellen sind der oft chaotische Straßenverkehr (Vorsicht beim Überqueren der Straßen oder dem Mieten von Rollern) sowie kleinere Betrügereien bei Taxis oder Tuk-Tuks. Vereinbaren Sie Preise immer vorab oder nutzen Sie offizielle Apps wie Grab.
Infrastruktur und Transport
Der Kontrast könnte nicht größer sein: Von den hochmodernen Hochgeschwindigkeitszügen in Japan oder China bis hin zu rumpelnden Überlandbussen in Südostasien. Inlandsflüge sind oft sehr günstig. Der Linksverkehr (z.B. in Thailand, Indonesien, Japan) erfordert bei Selbstfahrern erhöhte Konzentration.
Naturschutz und Tierwelt
Die exotische Flora und Fauna ist beeindruckend, erfordert aber kritisches Mitdenken. Verzichten Sie auf touristisches Elefantenreiten oder Tiershows und besuchen Sie stattdessen zertifizierte Auffangstationen. Berühren Sie beim Schnorcheln keine Korallen oder Meeresschildkröten und kaufen Sie keine Souvenirs, die aus der Natur entnommen wurden.
Umweltbewusstsein
Plastikmüll ist in vielen asiatischen Ländern ein großes Problem. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran: Bringen Sie eine wiederverwendbare Trinkflasche mit (viele Hotels bieten inzwischen Wasserspender zum Auffüllen an), verzichten Sie auf Plastiktüten auf den Märkten und entsorgen Sie Müll stets fachgerecht.
Sprachen
Die asiatischen Sprachen sind oft komplex und tonal. Englisch wird in den großen Touristenzentren, Hotels und Flughäfen problemlos verstanden. Abseits der klassischen Routen kann die Verständigung mit Händen und Füßen oder einer Übersetzungs-App auf dem Smartphone sehr hilfreich sein.